Ein Fall von Plantarfasziitis

Antonio Caracciolo nahm nach vergeblichen Therapieversuchen seiner Plantarfasziitis im November 2005 an einem Pose Laufkurs in Müllheim teil, statt entgültig das Laufen aufzugeben, wie Ihm mehrfach geraten wurden. Mit neuer Technik, statt Stabilschuhen und Einlagen, lief es für Ihn wieder:

10. Dezember 2005

Hallo Frank,
heute war der grosse Tag. Ausgerüstet mit dem Tempotrainer und meinen vor 2 Wochen erstandenen Asics Hyper Paw habe ich es gewagt mich auf einen Lauf auf meiner alten Lieblingsrunde zu machen.

Mit einer Schrittfrequenz von 185 bin ich die 11 km in einem wahren Poserausch gelaufen, war das geil……………..

Es funktioniert ich bin wieder dabei, ein unbeschreibliches Gefühl, ich weiss jetzt dass ich auf dem richtigen Weg bin, meine Ferse habe ich irgendwie vergessen………
na jedenfalls motzt sie nicht mehr;-)

Ich wünsche dir und Deiner Familie schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

vielen Herzlichen Dank und Sportliche Grüsse aus der Schweiz

Antonio

24. Juli 2006

Hallo Frank,
Ich bin mit ein bisschen mit gemischten Gefühlen in die Saison 2006 eingestiegen. Ich habe bei uns in der Schweiz am 11.Juni eine Mitteldistanz absolviert und bin eigentlich gleich bombastisch in die Saison gestartet.
Somit war für mich klar: Roth kann kommen. Am 2.Juli war es dann soweit:
um 7.00 Uhr bin ich in den Kanal gesprungen und habe wie gewohnt beim Schwimmen und Radfahren meine Leistung abrufen können. Dann kam der zweite Wechsel und ich war gespannt was jetzt passiert. Hey, die Beine sind noch gut! ich bin sogleich mit einer schnellen Schrittfrequenz gestartet. Irgendwie fühlte ich mich leichter als die vergangenen Jahre, bis zum Halbmarathon ist immer noch alles in Ordnung, ab Kilometer 28 konnte ich dann die Schrittfrequenz nicht mehr ganz halten.
Bei Kilometer 36 musste ich kurz stehen bleiben weil mich ein heftiger Krampf am Pes anserinus geplagt hat, nach ca. 5 Minuten bin ich dann weitergelaufen und bin glücklich nach 11 Stunden und 20 Minuten ins Ziel gekommen. Wenn man bedenkt dass ich laut der Diagnose im Oktober 2005
vom Facharzt nie mehr Laufen sollte, bin ich erstaunlich weit gekommen;-))
Das erstaunliche für mich ist wie schnell ich nach dem Kurs im November keine Fersenschmerzen mehr hatte und ich bin nie mehr als 90 Min. im Training am Stück gelaufen. Ich habe aber immer Drills und Fussgymnastik gemacht. Der Krampf im Wettkampf führe ich auf die enorme Hitze von 34° zurück wo man eigentlich viel mehr Flüssigkeit verliert als man trinken kann. Vielleicht arbeite ich auch noch ein bisschen zuviel mit dem Quadrizeps, aber ich werde weiter daran Arbeiten.
Mein nächster Saisonhöhepunkt ist der Breisgau Triathlon in Malterdingen.
Bis dahin werde ich sicher noch ein bisschen was feilen können.

Grüsse aus der Schweiz

Antonio

3. November 2006

Das Laufen macht nach wie vor grossen Spass, ohne Beschwerden;-)) Zur Zeit werde ich zwar von einer Erkältung ein bisschen ausgebremst, aber ein bisschen Pause kann ja auch nicht schaden. Ich war im September noch an der Triathlon Weltmeisterschaft in Lausanne und durfte da im Nationaldress die Schweiz vertreten…………..war schon ein spezielles Erlebnis.

Antonio