Stressfrakturen

Ursachen

Ermüdungsbrüche sind das Endstadium eines ungenügenden Anpassungsvorganges des Knochens auf die äußeren Belastungen während des Laufens.

Zu hohe Kräfte wirken dauerhaft auf normalen Knochen ein

oder

normale Kräfte treffen auf Knochen, der weniger belastbar ist

Typisches Beispiel für letzteren Fall ist die Trias bei weiblichen Läufern, die zu verminderter Knochendichte führt:

Entscheidend sind die Kräfte, die bei der Landung auf den Läufer einwirken (Bodenreaktionskräfte), sowie die Muskulatur, die stark und ausdauernd genug sein sollte,
Biege- und Drehmomente, die bei der Landung auf den Knochen wirken, zu neutralisieren.

Therapie unkomplizierter Stressfrakturen

Komplette Laufpause während der Knochenheilung

Während dieser Phase Crosstraining zum Erhalt der Ausdauer

Krafttraining nach individueller Testung der Kraftdefizite

Wiedereinstieg ins Laufen nach einem Stufenplan, den Sie hier herunterladen können.

Therapie von »high risk« Stressfrakturen

Diese Stressfrakturen erfordern eine engmaschige Kontrolle, um Fehlheilungen oder Ernährungsstörungen der betroffenen Knochenabschnitte frühzeitig zu erkennen. Es ist eine komplette Entlastung/Ruhigstellung notwendig. Je nach Verlauf muß eine operative Therapie durchgeführt werden.

»high risk« Stressfrakturen finden sich hier:

Schuhe

Bei Läufern gibt es keine klare Empfehlung. Die Schuhe, die sich für den Läufer am bequemsten anfühlen, unterstützen den Bewegungsablauf am besten.

Technikanalyse

Nach Ausheilung der Stressfraktur Analyse individuelle technischer Fehler.

Pose Method of Running verbessert die Laufökonomie, sorgt für eine geringere Beanspruchung der Muskulatur, vermindert vorzeitige muskuläre Ermüdung und reduziert dadurch die Knochenbelastung aufgrund geringerer dreh- und Biegespannungen des Knochens.
Technikumstellung beugt hier erneuten Stressreaktionen / Stressfrakturen effektiv vor.